Orkney Islands 06.09.
Am 06.09. früh alles zusammengepackt und weil das Wetter umgeschlagen war und für die nächsten Tage Regen angekündigt war, sind wir mit dem WoMo zu den Orkney-Inseln. D:h. wir sind nach Stromness, dem einzigen Autofährhafen. Wir sind 14 Uhr angekommen und haben wir unsere Rundfahrt (übrigens bei schönem Wetter! 20 Grad und Sonne) an der Westküste der Hauptinsel „Mainland“ entlang begonnen.




Yesnaby…muss man gesehen haben, steht im Reiseführer, muss man auch. Ein Einheimischer, der dort Sandbahnrennen fuhr, meinte, es wäre ein 100 Millionen Dollar Blick. Die Cliffs sind einmalig. Wanderwege führen an der Küste entlang (ca. 40m über Meer).




Skara Brae ist ein Steinzeitdorf, das zwischen 3100 u.2500 v.Chr. kontinuierlich bewohnt war. Bis 1850 war die Wohnstätte unter einer dicken Sandschicht verborgen, dann legte sie ein Sturm frei. Eine Naturkatastrophe muss die Stätte verschüttet haben. So nah am Nordatlantik kann man das wohl glauben.


An einer Brauerei vorbei ging es nach Dounby. Das ist ein Ort mitten in West Mainland, in dem sich die Bewohner der umliegenden Gehöfte und Mini-Ortschaften treffen, wo es auch Schule, Arzt, Altenheim und einen Laden gibt. Dass sich da alle treffen, haben wir im einzigen Pub festgestellt. So einen Krach habe ich lange nicht erlebt. Alle waren mindestens angetrunken, einige spielten Dart, andere haben irgendeine Tombola veranstaltet und die 2 Leute hinter dem Tresen hatten massig zu tun, zu jedem Bier irgendeinen Schnaps einzugießen. Kassiert wurde sofort. Ohne Trinkgeld.