Schottland 10.09.
11.09. Weiter ging es durch die Weite bergauf, bergab. Kurz vor Durness am Nordwest-Zipfel ist ein wunderschöner Sandstrand, auch bei Flut ist noch Strand vorhanden. So feinen Sand, frei von Muscheln, habe ich noch nicht gesehen. Westlich von Durness ist noch ein Sandstrand. Der wird aber nicht von Felsen begrenzt, sondern von Wanderdünen. Da leben viele Kaninchen. Die dort ebenfalls lebenden Papageientaucher haben wir nicht gesehen! Am Abend wollten wir 10.09. Wir sind von Thurso Richtung Westen gefahren, auf der North_West_Tour. Es geht zu Anfang an der Küste entlang mit herrlichen Ausblicken aufs den Nordatlantik, schroffe Felsen ragen aus dem Meer (die Straße ist gut und das Wetter auch). Als die Straße die direkte Küstenlinie verläßt geht es durch die „Highlands“. Die Weite ist unbeschreiblich und schwer im Bild festzuhalten. Das Hochmoor leuchtet lila von den vielen Erikapflanzen. Es wird auch noch Torf gestochen.

Je weiter man nach Westen kommt, um so einsamer wird es. Hier gibt es nicht mal Schafe. Weiter über Berg und Tal, oft auch einspurig mit überraschend vielen Passierstellen. Alle sind sehr aufmerksam, viele stehen schon 2 „Passing Places“ früher und warten auf den Gegenverkehr.
Nach ca. 40 km in Tongue führt ein Damm mit anschließender Brücke über den Kyle of Tongue, einen tiefen Einschnitt ins Land. Auf dem Damm haben wir Pause gemacht, sind auf die Räder gestiegen und am Ufer (Berg und Tal) entlang gefahren. Kurzer Fußweg führte durch morastige Wiesen zu einem schönen Strand. Der ist aber nur bei Ebbe richtig schön.
Übernachtung an Ort und Stelle. Da jetzt die Flut kam, kamen auch viele Angler und ruck zuck war der Parkplatz voll.
