
2. Tag Kroatien
Da mussten wir bei Regen die nasse Wäsche einpacken und los ging es. Wir sind direkt nach Zagreb gefahren. Die Fahrt war nicht so abenteuerlich, wie die Hinfahrt zum Campingplatz. Ich hatte vergessen zu erzählen, dass wir auf unser Navi gehört haben. Die Waldwege waren schon sehr abenteuerlich, aber die Fahrt durch das langgestreckte Bergdorf…… Nie wieder… Ich glaube, so ein Auto hatten die noch nie gesehen. Aber wenn Navi meint, die Strecke ist 120m kürzer, was soll man da tun.Wenden ging nicht und zum Glück gab es keinen Gegenverkehr.


Zagreb ist als Hauptstadt nicht unbedingt ein Highlight. Die Häuser am Stadtrand entsprachen unseren Eindrücken, die wir in den 80iger Jahren so von den gr. Balkanstädten hatten, leider, das Zentrum (Unterstadt) war durch einen Marathonlauf abgesperrt, aber außer Geschäften ist da auch nichts groß. Die Oberstadt ist schön,aber sehr ueberschaubar. Wir waren schnell rum und haben trotzdem alle Sehenswuerdigkeiten, die im Reiseführer standen, besichtigt. Waren doch ein wenig enttäuscht.



Weiterfahrt nach Serbien: langweilige Autobahnfahrt, die A20 ist dagegen sehr belebt. Dazu Pustalandschaft. Die Kroaten und auch die Serben brennen ihre Stoppelfelder ab. Das sorgt sicher für Dünger, aber auch für verqualmte Luft. Geschlafen haben wir dann auf einem Autohof. Sehr gepflegt, gute Gaststaette, gut geschlafen.