Inari 8./9. Juli

Auf dem Weg von Rovaniemi nach Inari haben wir auf Anraten von Eri und Peter einen Stopp bei einer alten Holzkirche eingelegt. Sie erinnerte uns an „das Kirchlein im Grünen“ in Alt Placht in der Nähe von Templin, allerdings völlig ohne Farbe. Da sie schon über 300 Jahre an dieser Stelle steht,ist das Holz schon sehr „wettergegerbt“. Der Abstecher hat sich gelohnt. DSCF2540 DSCF2538 DSCF2544

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Fahrt auf der Straße ist jetzt auch nicht mehr so langweilig, wie vom Süden nach Rovaniemi.Es gibt jetzt mehr offene Flächen, sprich Moore mit einzelnen Gebüschen, die die Sicht auch auf Seen und Flüsse freigeben. Nur Siedlungen gibt es immer weniger, höchstens einzelne Gehöfte, dann alle zig km ein kleines Städtchen mit Einkaufsmöglichkeit und Tankstelle.DSCF2571 DSCF2573

 

 

Dafür haben wir sehr viele Rentiere gesehen. Warum die am Straßenrand grasen, wissen wir nicht. Sie sehen schrecklich fleckig aus, denn sie verlieren zur Zeit ihr Winterfell. Alle sind mit Ohrmarken gekennzeichnet und dürfen bis zum Spätherbst überall grasen. dann werden die Leittiere eingefangen, der Rest der Herde folgt und dann wird sortiert in Zuchttier oder „Fleisch“.
Nach einer Nacht im Mückenparadies, früh ein erfrischendes Bad DSCF2548und weiter zum Goldgräbermuseum in Tankavaara. Wirklich sehr interessant, nicht nur nachgebaute Hütten und Ausstellung, sondern Belege für die Arbeit der heutigen Goldschürfer. Es sind z.B. Funde ausgestellt von 1998 und 1992 in diesem Gebiet.     DSCF2557 DSCF2558 DSCF2563 DSCF2564 DSCF2566 DSCF2567

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inari: Wir essen im Hotel mit Blick auf den See Rentiersteak und Lachssuppe. Beides muß man gegessen haben, steht im Reiseführer; lohnt aber auch. Auf der Weiterfahrt haben wir Pilze gesammelt, so viel Birkenpilze wie noch nie. Haben dann einfach aufgehört, denn zuviel ist zuviel.

Inarisee
Inarisee

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